PsychoTherapie   Supervision NachSchulung

  


 

Psychotherapeutin, Psychologin ?



In der alltäglichen Praxis sind die Grenzen zwischen Beratung und Psychotherapie meist fließend sowie auch der Übergang von "Gesund-Sein" zu "Krank-Sein" ein fließender ist. Durch das Psychotherapiegesetz (1991 in Österreich) ist diese Grenze gekoppelt an die Grenze zwischen "gesund" und "krank" nach ICD10 Vorgabe.

 





Psychotherapie beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen , zielt auf die Behandlung tiefliegender psychischer Veränderungen ab und ist eine auf Störungen mit Krankheitswert gerichtete Heilbehandlung.

Der Zugang zur Ausbildung, die Ausbildung selbst und die Tätigkeit sind im Psychotherapiegesetz geregelt. Diese Ausbildung ist nicht ausschließlich Akademikern (Psychologen, Ärzten, Pädagogen) zugänglich, auch Sozialarbeiter, Krankenschwestern, Kindergärtnerinnen, Lehrer und gelegentlich auch andere Berufsgruppen können diese Ausbildung absolvieren.

Zur Führung der Berufsbezeichnung „Psychologin" ist berechtigt, wer das Universitätsstudium der Psychologie lt. Psychologengesetz abgeschlossen hat. Für die Tätigkeit als Klinische Psychologin oder Gesundheitspsychologin ist eine entsprechende postgraduale Ausbildung zu machen und wird in den entsprechenden Listen des Gesundheitsministeriums eingetragen.

 



(M) ein kurzer Blick zurück...


Nach dem Studium der Psychologie und Philosophie sowie der Ausbildung zur Psychotherapeutin und der Rückkehr nach Lienz konnte ich als klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin im Bezirk Osttirol bis heute psychologische Beratung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen kennenlernen, in denen ich zum Teil ehrenamtlich und meist mehrjährig tätig war, z.b.


Bewährungshilfe

Drogenberatungstelle

Gesundheitspsychologische Beratung des Landes Tirol

Gerontopsychologischer Sprechtag im Bezirksaltenheim Lienz

Mobbingberatung des ÖGB

Ö3 Kummernummer

Osttiroler Beratungsstelle „ Frauen helfen Frauen“

Gesellschaft für psychische Gesundheit- Psychohygiene Tirol

Raucherberatung der Bezirkshauptmannschaft Lienz

 

 

Neben meiner fast dreißigjährigen Tätigkeit als Kursleiterin von Nachschulungskursen gemäß Führerscheingesetz ergänzte die Anleitung und Begleitung von diversen Gruppen meine Erfahrungen- weg von der Einzel- und Paarberatung hin zur Gruppe, wie z.b.

Gruppe für Essstörungen

Gruppe für sozial unsichere Menschen

Gruppe für Frauen in den Wechseljahren

Psychoedukative Gruppen für Betroffene und Angehörige von Menschen mit

depressiven Erkrankungen, Angst und Panikstörungen, Zwangstörungen sowie mit schizophrenen Störungen.




Mit der Lehr- und Vortragstätigkeit, z.b. für die Österreichische Akademie für Psychologie, Wien für den Lehrgang  Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie gemäß Psychologengesetz oder „Therapeutische Interventionstechniken“ kam eine weitere Erfahrung hinzu und führte mich beruflich über die Grenzen Osttirols nach Wien, Innsbruck und Bregenz.  

 

 


Mein Weg als Psychotherapeutin führte mich in fast dreißig Jahren von der klassischen Verhaltenstherapie hin zu diversen Ansätzen aus anderen Therapierichtungen, vor allem aus der Lösungsorientierte Kurztherapie , einer Therapieform mit der Ausrichtung auf „das Hier und Jetzt“, mit weitgehendem Verzicht auf aufwendige rückschauende Analysen und der Orientierung an Lösungen, Zielen und Ressourcen.

Wichtig erscheint mir -unabhängig von der Methode- ein integratives Verständnis von veränderungswirksamen Faktoren zu haben und alle Möglichkeiten des Intervenierens situationsgerecht und gemäß dem individuellen Stil einsetzen zu können.

 



Seit Juni 2020 in Pension, habe ich nun mit Anfang des Jahres 2021 mein psychologisches Beratungs-und Therapieangebot dahingehend verändert, dass ich keine längerfristigen Therapien, sondern nunmehr ausschließlich Unterstützung im Sinne von Orientierungs-, Planungs-, Entscheidungs- und Bewältigungsgesprächen mit psychologischen/ psychotherapeutischen Interventionen sowie  psychotherapeutische Stützungssitzungen anbiete.

Eine Sitzung à 50 Minuten kostet in meiner Praxis 80 Euro.

Die Krankenkassen bezahlen je nach Krankenkasse pro psychotherapeutischer Sitzung, zwischen  28 und 65 Euro. Sie leisten allerdings nur dann einen Zuschuss, wenn eine sogenannte krankheitswertige Störung vorliegt.