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Allgemeines zur Psychoedukation |
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Edukation kommt aus dem Lateinischen "e-ducere" und bedeutet "herausführen" aus dem Zustand der Unwissenheit, Unerfahrenheit…Unter dem Begriff der Psychoedukation werden systematische, didaktisch-psychotherapeutische (vor allem verhaltenstherapeutische) Maßnahmen zusammengefasst, die dazu geeignet sind, Patienten und ihre Angehörigen über die Krankheit und ihre Behandlung zu informieren, das Krankheitsverständnis und den selbstverantwortlichen Umgang mit der Krankheit zu fördern und sie bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen.
Durch Psychoedukation soll den betroffenen Patienten und Angehörigen geholfen werden, die wichtigsten Informationen über die Erkrankung und die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen zu verstehen und zu begreifen. Das Verstehen-Können der eigenen Erkrankung ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bewältigung jeder längerfristigen Erkrankung.
Neben der Informationsvermittlung spielt die emotionale Entlastung eine ganz wesentliche Rolle, das bedeutet, dass die gefühlsmäßige Betroffenheit und die Belastungen, die mit der Erkrankung zwangsläufig verbunden sind, entsprechend aufgefangen und bearbeitet werden. |
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