Psychotherapie   Supervision  Nachschulung


  


 

 

Psychotherapie ist eine Behandlungsmethode, die umfassend ist - also den Menschen in seinem gesamten Kontext betrachtet. Dies betrifft die Biographie, die momentane Lebenssituation, das nahe und weitere Umfeld und auch die Gesellschaft, in der der Mensch sich befindet

Psychotherapie umfasst verschiedene therapeutische Methoden, die ohne Einsatz medikamentöser Mittel auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten, Leidenszustände und Verhaltensstörungen zielen.

In Österreich sind Ausbildung und Berufsberechtigung im Sinne des geltenden Psychotherapiegesetzes  geregelt und verschiedene Methoden, wie z.b. die Verhaltenstherapie sind durch die Anerkennung des Bundesministeriums approbiert. Die Berufsbezeichnung "Psychotherapeut" und "Psychotherapeutin" ist gesetzlich geschützt.




      



Verhaltenstherapie ist eine spezifische Fachrichtung der Psychotherapie.

Verhaltenstherapie  findet im Hier-und-Jetzt  statt. Die aktuelle Situation und Problemlage des Klienten/in steht im Mittelpunkt   des Interesses.  Erlebnisse und  Traumatisierungen früherer Entwicklungsphasen (z. B. Kindheit) werden aber natürlich    berücksichtigt, wenn sie für die Lösung    des Problems relevant sind.

Verhaltenstherapie  ist strukturiert   und problemorientiert.  Sie ist im Vergleich zu anderen psychotherapeutischen   Richtungen eine Kurzzeittherapie.

Verhaltenstherapie  ist zielorientiert. Sie klärt im Rahmen einer umfassenden Diagnostik ( Problemanalyse ), mit  welchen aktuellen Bedingungen die bestehenden Probleme zusammenhängen,  welche Merkmale des Betroffenen, welche Einflüsse der Familie und der erweiterten Umgebung zusammenspielen und die Problematik gestalten. TherapeutIn und Klient/in vereinbaren gemeinsam Therapieziele. Es soll definiert werden, wie der erwünschte Zustand nach Abschluss der erfolgreichen Therapie aussehen soll. Therapeutin und Klient/in arbeiten   im Sinne einer „praktischen Kooperation“ zusammen, wobei sich die Therapeutin um eine maximale Durchschaubarkeit ihrer Schritte und Vorschläge  bemüht. Dies ermöglicht eine hohe Transparenz; der/die Klient/in weiß stets, woran gearbeitet wird. Ebenso wird er/sie ausführlich über das  Wesen seiner Störung informiert.

Im  therapeutischen Prozess ist neben der Gesprächsführung das Bewirken einer positiven Veränderung auf   der Verhaltensebene wichtig. Dazu ist es notwendig, gelegentlich therapeutische Verhaltensübungen   einzusetzen, die sowohl offen (in der Sitzung oder als Hausaufgaben) oder   auch verdeckt, d.h. nur in der Vorstellung des/r Klienten/in durchgeführt werden können.

Spezielle verhaltenstherapeutische Maßnahmen werden je nach   Bedarf  flexibel in den individuellen Behandlungsplan integriert   wie z. B.: Kognitive Methoden (z.B.Veränderung dysfunktionaler Kognitionen, Umbewertungen, Entkatastrophisieren ), Konfrontationsverfahren ( wie z.B.Konfrontation mit angstauslösenden Reizen),Entspannungsverfahren, Kommunikationstraining,  Problemlösetraining, Training sozialer Kompetenz usw.

 

DAS ERSTGESPRÄCH  

Die Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn, Sympathie und Vertrauen sind wichtige Kriterien für die Entscheidung zu einer Psychotherapie. Jede Psychotherapie wird bei jedem Menschen anders ablaufen und ist von verschiedenen Faktoren bzw. dem Leidensdruck oder der psychischen Erkrankung abhängig. Daher ist ein persönliches Erstgespräch notwendig, um Rahmenbedingungen wie Häufigkeiten der Sitzungen, Dauer der Therapie, Methode, Setting, Honorar oder Kostenzuschüsse durch die Behörden abzuklären.

Diese erste persönliche Kontaktaufnahme dient zur Abklärung des Ist-Standes, der Rahmenbedingungen (wie Häufigkeit  und Abstand der Sitzungen, die eventuelle Dauer der Psychotherapie, Höhe des Honorars, Zahlungsmodus, Absageregelung etc.) sowie zur Besprechung des möglichen Therapieziels.

PsychotherapeutInnen unterliegen ebenso wie ÄrztInnen der gesetzlichen, unbedingten Schweigepflicht.
Es ist nicht erforderlich, sich gleich im Erstgespräch festzulegen, ob Sie mit der Psychotherapie beginnen wollen. Eventuell ist eine Bedenkzeit sinnvoll, bevor Sie zu- oder absagen. Psychotherapie ist freiwillig. Daher kann die Entscheidung für eine Psychotherapeutin jederzeit wieder rückgängig gemacht werden.
Oft ist eine medikamentöse  Unterstützung  hilfreich bzw. notwendig. In diesem Fall sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt und informieren Sie ihn von Ihrer Absicht oder Entscheidung, eine Psychotherapie zu beginnen.
Erstgespräche  sind in der Regel innerhalb einer Woche organisierbar.

  

DIE HÄUFIGKEIT DER SITZUNGEN UND DAUER DER PSYCHOTHERAPIE:

Die Häufigkeit der Sitzungen ist unterschiedlich. Sie hängt vor allem von der Problemlage  und dem Stadium der Psychotherapie ab.

Wenn man von der Kostenfrage absieht, hängt die Dauer der Therapie von der Ausgangssituation, der psychotherapeutischen Methode, vom Therapieziel und der Art der Störung ab. Je anspruchsvoller das Therapieziel ist und je schwerwiegender und dauerhafter die seelische Problematik ist, umso länger wird die Psychotherapie dauern. Wenn nur ein bestimmtes Symptom beseitigt oder ein einzelnes Problem bewältigt werden soll, kann die Psychotherapie auch nach kürzerer Zeit beendet sein.

 


KOSTEN DER PSYCHOTHERAPIE   

Ein Erstgespräch bzw. eine Sitzung à 50 Minuten kostet in meiner Praxis 80 Euro. Die Krankenkassen bezahlen je nach Krankenkasse pro psychotherapeutischer Sitzung, zwischen  28 und 65 Euro. Sie leisten allerdings nur dann einen Zuschuss, wenn eine sogenannte krankheitswertige Störung vorliegt.

Um  einen Zuschuss zu erhalten benötigen Sie für die ersten 10 Sitzungen eine Bestätigung darüber, dass Sie sich spätestens vor der zweiten Psychotherapiesitzung einer ärztlichen Untersuchung unterzogen haben.  Die Untersuchung kann von jedem Arzt durchgeführt werden. Das Formular für die Bestätigung erhalten Sie von mir im Erstgespräch. Die Untersuchung bezieht sich nur darauf, ob körperliche Erkrankungen vorliegen, nicht aber darauf, ob eine Psychotherapie notwendig oder zweckmäßig ist. Es ist keine Überweisung des Arztes zur Psychotherapeutin bzw. zum Psychotherapeuten erforderlich.

Die Honorarstellung erfolgt monatlich bzw. nach Absprache per Überweisung und wird nach tatsächlichem Aufwand verrechnet.Alle Beträge sind umsatzsteuerbefreit gemäß § 6 Abs. 1 Z 19 UStG.

Vereinbarte Termine müssen auch dann bezahlt werden, wenn sie nicht in Anspruch genommen werden. Eine zeitgerechte, telefonische Absage (spätestens 48 Stunden vorher) befreit Sie von dieser Verpflichtung.

Unterlagen zur Psychotherapie werden kostenlos zur Verfügung gestellt.